a) Öffentlicher Auftraggeber (Vergabestelle)
Name und Anschrift:
Stadt Haldensleben - Zentrale Vergabestelle
Markt 20-22
39340 Haldensleben
Telefon:
+49 3904-479-1511
Fax:
/
E-Mail:
zentrale.vergabestelle@haldensleben.de
Internet:
https://www.haldensleben.de
b)
Vergabeverfahren:
Öffentliche Ausschreibung, VOB/A
Vergabenummer:
Ö-14/603/26
c) Angaben zum elektronischen Vergabeverfahren und zur Ver- und Entschlüsselung der Unterlagen
Zugelassene Angebotsabgabe
elektronisch
in Textform
d) Art des Auftrags
Ausführung von Bauleistungen
e) Ort der Ausführung
39340 Haldensleben
f) Art und Umfang der Leistung, ggf. aufgeteilt nach Losen
Art der Leistung:
Straßen- und Tiefbauarbeiten
Umfang der Leistung:
465 m2 bit. Oberbau aufnehmen
20 m2 gebr. Naturstein aufnehmen
235 m3 mineralische Tragschicht aufnehmen
250 m Bord H, R, T aufnehmen
110 m2 Plattenbelag aufnehmen
75 m Rinne aufnehmen
320 m3 Boden Fahrbahn, Gehbahn lösen, beseitigen
105 m3 Schottertragschicht einbauen
155 m3 Frostschutzschicht einbauen
450 m2 HGT-Schicht einbauen
305 m Borde H, R, T einbauen
60 m Betonsteingosse einbauen
575 m2 Betonpflaster einbauen
30 m Mauerscheibe einbauen
3 St Mastaufsatzleuchten + Mast einbauen
25 m PP-Rohr DN 150/100 einbauen
1 St Straßenablauf einbauen
8 m Kastenrinne DN 150 einbauen
170 m3 Boden Gräben, Baugruben ausheben, beseitigen
65 m Steinzueugrohr DN 300 einbauen
45 m Steinzeugrohr DN 150 einbauen
15 m PP-Rohr DN 200/150 einbauen
65 m GWA offen/geschlossen
2 St Betonschacht DN 1000 einbauen
2 St Kunststoffschacht DN 400 einbauen
g) Angaben über den Zweck der baulichen Anlage oder des Auftrags, wenn auch Planungsleistungen gefordert werden
Zweck der baulichen Anlage:
Zweck des Auftrags:
h) Aufteilung in Lose (Art und Umfang der Lose siehe Buchstabe f)
Vergabe nach Losen:
Nein
i) Ausführungsfristen
Beginn der Ausführung:
10.08.2026
Fertigstellung oder Dauer der Leistungen:
30.11.2026
weitere Fristen:
j) Nebenangebote
nur in Verbindung mit einem Hauptangebot zugelassen
k) mehrere Hauptangebote
zugelassen
l) Bereitstellung/Anforderung der Vergabeunterlagen
Vergabeunterlagen werden elektronisch zur Verfügung gestellt
unter:
https://www.evergabe.de/unterlagen/54321-Tender-19e01170c7f-7bf03d0b45038723
Maßnahmen zum Schutz vertraulicher Informationen:
Nein
Nachforderung:
Fehlende Unterlagen, deren Vorlage mit dem Angebot gefordert war, werden nachgefordert
o) Ablauf der Angebotsfrist
am:
29.05.2026
um:
11:00 Uhr
Ablauf der Bindefrist am:
30.06.2026
p)
Adresse für elektronische Angebote (URL): www.evergabe.de
Anschrift für schriftliche Angebote: -ENTFÄLLT- (es sind ausschließlich elektronische Angebote zugelassen)
q) Sprache, in der die Angebote abgefasst sein müssen
Deutsch
r) Zuschlagskriterien
nachfolgende Zuschlagskriterien, ggf. einschl. Gewichtung:
Niedrigster Preis
s) Eröffnungstermin
Der Eröffnungstermin entfällt, es sind ausschließlich elektronische Angebote zugelassen.
Ort:
Stadt Haldensleben
Zentrale Vergabestelle
Markt 20-22
39340 Haldensleben
Personen, die bei der Eröffnung anwesend sein dürfen:
Bieter und ihre Bevollmächtigten
t) geforderte Sicherheiten
siehe Vergabeunterlagen
u) Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen und/oder Hinweise auf die maßgeblichen Vorschriften, in denen sie enthalten sind
v) Rechtsform der/Anforderung an Bietergemeinschaften
gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter
w) Beurteilung der Eignung
Präqualifizierte Unternehmen führen den Nachweis der Eignung durch den Eintrag in die Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis). Bei Einsatz von Nachunternehmen ist auf gesondertes Verlangen nachzuweisen, dass diese präqualifiziert sind oder die Voraussetzung für die Präqualifikation erfüllen.
Nicht präqualifizierte Unternehmen haben als vorläufigen Nachweis der Eignung mit dem Angebot das ausgefüllte Formblatt ''Eigenerklärung zur Eignung'' vorzulegen. Bei Einsatz von Nachunternehmen sind auf gesondertes Verlangen die Eigenerklärungen auch für diese abzugeben. Sind die Nachunternehmen präqualifiziert, reicht die Angabe der Nummer, unter der diese in der Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis) geführt werden.
Gelangt das Angebot in die engere Wahl, sind die Eigenerklärungen (auch die der Nachunternehmen) auf gesondertes Verlangen durch Vorlage der in der ''Eigenerklärung zur Eignung'' genannten Bescheinigungen zuständiger Stellen zu bestätigen. Bescheinigungen, die nicht in deutscher Sprache abgefasst sind, ist eine Übersetzung in die deutsche Sprache beizufügen.
Das Formblatt 'Eigenerklärung zur Eignung' ist erhältlich:
Siehe Vergabeunterlagen oder https://www.haldensleben.de/media/custom/3119_3512_1.PDF?1678355764
Darüber hinaus hat der Bieter zum Nachweis seiner Fachkunde folgende Angaben gemäß § 6a Abs. 3 VOB/A zu machen:
Wir weisen darauf hin, dass im Rahmen der Anforderung fehlender Unterlagen das Bestbieterprinzip Anwendung findet (vom Bieter, allen Nachunternehmer sowie dessen Nachunternehmer oder Eignungsleihender Firmen). Für die fristgerechte Nachreichung der erforderlichen Dokumente wird ein Zeitfenster von 6 Kalendertagen eingeräumt. Zur Vermeidung von Verzögerungen im Vergabeverfahren behält sich der öffentliche Auftraggeber vor, neben dem Bestbieter auch weitere nachrangig platzierte Bieter (zweitplatzierte ggf. auch den drittplatzierten Bieter) gleichzeitig zur Vorlage der verpflichtend vorzulegenden Erklärungen und Nachweise anzufordern. Sofern die geforderten Nachweise und Erklärungen durch den zunächst für den Zuschlag vorgesehenen Bieter sowie vom zweitplatzierten und ggf. drittplatzierten Bieter nicht fristgerecht oder nicht ordnungsgemäß vorgelegt werden, wird der nächstplatzierte Bieter zur Einreichung der entsprechenden Nachweise und Erklärungen aufgefordert. Die Frist zur Anforderung beginnt am Tag nach dem Versand des Anforderungsschreibens.
In begründeten Ausnahmefällen kann die Frist gemäß § 8 TVergG LSA auf Antrag verlängert werden.
Werden die geforderten Nachweise und Erklärungen nicht fristgerecht, ordnungsgemäß und vollständig eingereicht, führt dies zwingend zum Ausschluss des Angebotes vom weiteren Vergabeverfahren.
Der Nachweis der Eignung kann mit der Eintragung beim PQ-Verein oder in die ULV-Liste ABSt S-A erfolgen. Bei Vorlage eines gültigen Nachweises über eine Präqualifikation bzw. unter Angabe einer gültigen Präqualifikationsnummer gelten die bei der zuständigen Präqualifizierungsstelle hinterlegten Nachweise und Erklärungen als erbracht. Hierbei ist zu beachten, dass nicht alle Nachweise bei den Präqualifizierungsstellen hinterlegt sind.
Für nicht präqualifizierte Bieter und Nachunternehmer und dessen Nachunternehmer gilt: Kommt das Angebot in die engere Wahl, müssen die in der Eigenerklärung zur Eignung getätigten Angaben durch folgende Nachweise und/oder Bescheinigungen bestätigt werden:
Gewerbeanmeldung
Handelsregisterauszug Sofern keine Eintragung beim Handelsregister besteht, ist eine entsprechende Erklärung des Unternehmens vorzulegen.
Eintragung in der Handwerksrolle (Handwerkskarte) bzw. bei der Industrie- und Handelskammer Sofern keine Eintragung bei der IHK oder Handwerkskammer be- steht, ist eine entsprechende Erklärung des Unternehmens vorzulegen.
Unbedenklichkeitsbescheinigung der tariflichen Sozialkasse (SOKA), sofern eine Beitragspflicht besteht, nicht älter als 3 Monate. Sofern keine Mitgliedschaft einer SOKA besteht, ist eine entsprechende Erklärung des Unternehmens vorzulegen.
Nachweis Ausbildungsumlage, nicht älter als 3 Monate. Sofern keine Mitgliedschaft bei der EWGaLa besteht, ist eine entsprechende Erklärung des Unternehmens vorzu- legen.
aktuell gültige Unbedenklichkeitsbescheinigungen der Krankenkassen, nach Ausstellung 3 Monate gültig. Sofern die Bescheinigung den Vermerk „Nur gültig im Original“ enthält, ist das Original vorzulegen. Anderenfalls ist die Vorlage einer Kopie ausreichend.
aktuell gültige Unbedenklichkeitsbescheinigung der Berufsgenossenschaft des zuständigen Versicherungsträgers mit Angabe der Lohnsummen Sofern die Bescheinigung den Vermerk „Nur gültig im Original“ enthält, ist das Original vorzu- legen. Anderenfalls ist die Vorlage einer Kopie ausreichend.
aktuell gültige Bescheinigung in Steuersachen des zuständigen Finanzamtes, nicht älter als 6 Monate. Sofern die Bescheinigung den Vermerk „Nur gültig im Original“ enthält, ist das Original vorzulegen. Anderenfalls ist die Vorlage einer Kopie ausreichend.
aktuell gültige Freistellungsbescheinigung zum Steuerabzug bei Bauleistungen nach § 48b EStG Finanzamt
aktuelle Referenzen in Bezug auf vergleichbare Baumaßnahmen, mindestens drei Referenzen aus den letzten fünf abgeschlossenen Geschäftsjahren mit folgenden An- gabe lt. FB 124 „Eigenerklärung zur Eignung“: Ansprechpartner und Auftraggeber, Art der ausgeführten Leistung, Auftragssumme bzw. Leistungsumfang,
Ausführungszeitraum
Erklärung zur Zahl der in den letzten 3 Jahren jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte, gegliedert nach Lohngruppen, mit extra ausgewiesenem technischen Leitungspersonal
aktuell gültige Bescheinigung einer Haftpflichtversicherung, inklusive Angabe der Laufzeit und Deckungssumme
aktuell gültige Bescheinigung nach MVAS in der zurzeit gültigen Fassung (Verkehrssicherung von Arbeitsstellen an Straßen), nicht älter als 5 Jahre.
Bescheinigung zum Güteschutz Kanalbau AK2.
Weitere geforderte Nachweise/Eignungsnachweise, die zwingend mit dem Angebot einzureichen sind: Darüber hinaus müssen von allen Bietern (einschl. Nachunternehmer und dessen Nachunternehmer) folgende Unterlagen mit dem Angebot eingereicht werden:
Bewerbererklärung
Eigenerklärungen zur Eignung der Stadt Haldensleben
Eigenerklärung zur Tariftreue, Mindeststundenentgelt und Entgeltgleichheit
Erklärung zum Nachunternehmereinsatz
Tarifdatenblatt im Kontext von § 11 TVergG LSA für die Öffentliche Ausschreibung: Tarifbereich/Branche: Baugewerbe
Nachweise, die ausschließlich im Original gültig sind, sind postalisch im Original zu übermitteln. Alternativ können diese Nachweise auch unmittelbar bei der zentralen Vergabestelle im Original eingereicht werden. Sämtliche weiteren Nachweise und Erklärungen sind in elektronischer Form über die Vergabeplattform einzureichen.
Die Vordrucke liegen den Vergabeunterlagen bei. Auf gesondertes Verlangen ist die Kalkulation über Abgabe der FBL 223, Aufgliederung der Einheitspreise, die Angaben zur Preiskalkulation entsprechend dem FBL 221/222 nachzuweisen und das Formblatt 236 einzureichen. Eine nicht Erfüllung dieser Anforderungen führt zur Nichteignung und damit zum Ausschluss.
x) Nachprüfung behaupteter Verstöße
Nachprüfungsstelle (§ 21 VOB/A):
Vergabekammern beim Landesverwaltungsamt
Ernst-Kamieth-Straße 2
06112 Halle (Saale)
y) Sonstige Angaben
ACHTUNG !
Des Weiteren sind etwaige Nachunternehmer sowie deren Nachunternehmer bereits mit Abgabe des Angebots im Formblatt 233 "Verzeichnis der Nachunternehmerleistungen" zu benennen. Dabei sind für jeden Nachunternehmer und dessen Nachunternehmer der jeweilige Leistungsbereich, eine Beschreibung der auszuführenden Leistung sowie der vollständige Name des Nachunternehmers anzugeben. Wird eine Eignungsleihe in Anspruch genommen, hat der Bieter das Formular 235 ausgefüllt einzureichen.
Bieterfragen sind ausschließlich über die Vergabeplattform zu stellen. Fragen können bis einschließlich Freitag, den 22.05.2026, 11:00 Uhr, eingereicht werden. Rechtzeitig eingehende Fragen werden von der zentralen Vergabestelle beantwortet und die Antworten allen interessierten Unternehmen über die Vergabeplattform zur Ver- fügung gestellt. Später eingehende Fragen können aus Gründen der Gleich- behandlung unbeantwortet bleiben.
Die Vergabeunterlagen können unentgeltlich, uneingeschränkt, vollständig und direkt unter www.evergabe.de abgerufen werden. Es besteht keine Pflicht zur Registrierung auf der Vergabeplattform. Über Änderungen der Vergabeunterlagen, Nachsen- dungen, Bieterfragen, Antwortschreiben u. ä. werden Sie jedoch nur bei vorheriger Registrierung automatisch unterrichtet. Andernfalls sind Sie verpflichtet, sich eigen- ständig die erforderlichen Informationen zu verschaffen.
Die vom Bewerber/Bieter im Verlauf des Vergabeverfahrens - auf Anforderung - mitgeteilten personenbezogenen Daten werden nach den geltenden Datenschutz- bestimmungen, streng vertraulich behandelt und ausschließlich zum Zwecke der Durchführung des Vergabeverfahrens genutzt. Diese Angaben sind Voraussetzung für die Berücksichtigung der Bewerbung/des Angebotes. Angesichts des Umstands, dass bereits mit der Anforderung von Unterlagen personenbezogene Daten erfasst werden, willigt der Bewerber/Bieter bereits mit der Anforderung in die Verarbeitung seiner personenbezogenen Daten zum Zwecke der Antragsbearbeitung ein. Die Einwilligung ist freiwillig und erfolgt unbeschadet des Rechts zum Widerruf mit Wirkung für die Zukunft, sofern dem keine Rechtsgründe entgegenstehen. Die Nichteinwilligung kann jedoch zur Folge haben, dass die Bearbeitung der Bewerbung/des Angebotes und damit die Berücksichtigung im Vergabeverfahren unmöglich werden.
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