a) Öffentlicher Auftraggeber (Vergabestelle)
Name und Anschrift:
Stadtverwaltung Grimma
Markt 17
04668 Grimma
Telefon:
+49 3437/9858-420
Fax:
E-Mail:
vergabe@grimma.de
Internet:
https://www.grimma.de
b)
Vergabeverfahren:
Öffentliche Ausschreibung, VOB/A
Vergabenummer:
2026-14-0004
c) Angaben zum elektronischen Vergabeverfahren und zur Ver- und Entschlüsselung der Unterlagen
Zugelassene Angebotsabgabe
elektronisch
in Textform
mit fortgeschrittener/m Signatur/Siegel
mit qualifizierter/m Signatur/Siegel
schriftlich
d) Art des Auftrags
Ausführung von Bauleistungen
e) Ort der Ausführung
04668 Grimma OT Fremdiswalde
f) Art und Umfang der Leistung, ggf. aufgeteilt nach Losen
Art der Leistung:
Los - Tiefbauarbeiten
Umfang der Leistung:
Art und Umfang der Leistung: Ersatzneubau eines Straßendurchlasses mit ökologisch durchgängiger Sohle, Herstellung eines naturnahen Fließgewässers im Bereich des ehemaligen Mühlteichs sowie Strukturmaßnahmen an bestehendem Fließgewässer unter Anwendung ingenieurbiologischer Bauweisen einschl. Fertigstellungs- und Entwicklungspflege.
Kurzbenennung der ausgeschriebenen Leistungen - Mahd zur Baufeldfreimachung: ~ 1250 m² - Fällung/ Rodung von Gehölzen: ~ 22 Stk. - Abbruch Ufer-/Sohlbefestigung : mind. 350 m² - Erdarbeiten: ~ 450 m³ Profilierung abgetrocknetes Teichsediment - Sicherungsbauweisen (ingenieurbiologischen Bauweisen, ohne Steine): ~ 230 m (u. A. Lebend- und Totfaschinen, Vegetationswalze, etc.) - Sohl- und Uferbauweisen aus geschütteten Wasserbausteinen als Sohlrollierung sowie begrünten Steinschüttungen ~ 200 m² - Steckhölzer ~ 90 Stk - Herstellung Durchlassbauwerk inkl. aller Erdarbeiten, Ausstattungen, Anschlüsse an bestehendes Gelände: 1 Stk. einschl. Abbruch und Wiederherstellung Straße in Asphaltbauweise - Pflanzenlieferung (gebietsheimisch): ~ 590 Stk. - Ansaat (gebietsheimisch): ~ 1800 m² - 1 Jahr Fertigstellungspflege, 4 Jahre Entwicklungspflege inkl. Wässern - Wegebau: ~ 120 m² Asphaltbauweise
g) Angaben über den Zweck der baulichen Anlage oder des Auftrags, wenn auch Planungsleistungen gefordert werden
Zweck der baulichen Anlage:
Zweck des Auftrags:
h) Aufteilung in Lose (Art und Umfang der Lose siehe Buchstabe f)
Vergabe nach Losen:
Nein
i) Ausführungsfristen
Beginn der Ausführung:
03.08.2026
Fertigstellung oder Dauer der Leistungen:
07.12.2026
weitere Fristen:
j) Nebenangebote
nicht zugelassen
k) mehrere Hauptangebote
nicht zugelassen
l) Bereitstellung/Anforderung der Vergabeunterlagen
Vergabeunterlagen werden elektronisch zur Verfügung gestellt
unter:
https://www.evergabe.de/unterlagen/54321-Tender-19d963956de-14cf98be9473e4e8
Maßnahmen zum Schutz vertraulicher Informationen:
Nein
Nachforderung:
Fehlende Unterlagen, deren Vorlage mit dem Angebot gefordert war, werden nachgefordert
o) Ablauf der Angebotsfrist
am:
18.05.2026
um:
11:00 Uhr
Ablauf der Bindefrist am:
03.07.2026
p)
Adresse für elektronische Angebote (URL): https://www.evergabe.de
Anschrift für schriftliche Angebote:
Vergabestelle s. a)
q) Sprache, in der die Angebote abgefasst sein müssen
Deutsch
r) Zuschlagskriterien
nachfolgende Zuschlagskriterien, ggf. einschl. Gewichtung:
Niedrigster Preis
s) Eröffnungstermin
am:
18.05.2026
um:
11:00
Ort:
Stadt Grimma
Markt 17
04668 Grimma
Personen, die bei der Eröffnung anwesend sein dürfen:
Bieter oder deren bevollmächtigten Vertreter
t) geforderte Sicherheiten
s. Vergabeunterlagen:
5 % Vertragserfüllung; 3 % Gewährleistung
u) Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen und/oder Hinweise auf die maßgeblichen Vorschriften, in denen sie enthalten sind
gemäß VOB/B
v) Rechtsform der/Anforderung an Bietergemeinschaften
gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigten Vertreter
w) Beurteilung der Eignung
Präqualifizierte Unternehmen führen den Nachweis der Eignung durch den Eintrag in die Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis). Bei Einsatz von Nachunternehmen ist auf gesondertes Verlangen nachzuweisen, dass diese präqualifiziert sind oder die Voraussetzung für die Präqualifikation erfüllen.
Nicht präqualifizierte Unternehmen haben als vorläufigen Nachweis der Eignung mit dem Angebot das ausgefüllte Formblatt ''Eigenerklärung zur Eignung'' vorzulegen. Bei Einsatz von Nachunternehmen sind auf gesondertes Verlangen die Eigenerklärungen auch für diese abzugeben. Sind die Nachunternehmen präqualifiziert, reicht die Angabe der Nummer, unter der diese in der Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis) geführt werden.
Gelangt das Angebot in die engere Wahl, sind die Eigenerklärungen (auch die der Nachunternehmen) auf gesondertes Verlangen durch Vorlage der in der ''Eigenerklärung zur Eignung'' genannten Bescheinigungen zuständiger Stellen zu bestätigen. Bescheinigungen, die nicht in deutscher Sprache abgefasst sind, ist eine Übersetzung in die deutsche Sprache beizufügen.
Das Formblatt 'Eigenerklärung zur Eignung' ist erhältlich:
Siehe Vergabeunterlagen
Darüber hinaus hat der Bieter zum Nachweis seiner Fachkunde folgende Angaben gemäß § 6a Abs. 3 VOB/A zu machen:
1). mind. 2 Referenzen zur:
Renaturierung eines Fließgewässers mit dem Einbau von ingenieurbiologischen Bauweisen und
mit der Mindesteingriffslänge von mind. 200 m und
mind. 1.000 m³ Bodenbewegung und
mind. 100 m Einbau von Lebend- und Totfaschinen, Vegetationswalzen oder ähnlicher ingenieurbiologischer Bauweisen (Gewertet werden für dieses Kriterium nur Bauweisen ohne Steine) und
Baukosten über 100 T € netto und
Bauumsetzung in den letzten fünf Kalenderjahren, bzw. zur Sicherung des ausreichenden Wettbewerbs werden auch einschlägige Bauleistungen berücksichtigt, die mehr als fünf, maximal jedoch zehn Kalenderjahre, zurückliegen (§ 6 a Absatz 2 Nr. 2 VOB/A)
Von den benannten Kriterien nach 1). müssen alle erfüllt sein. Für die Referenzprojekte sind Auftraggeberbescheinigungen einzureichen.
und
2). mind. 1 Referenz zu:
Straßenbauarbeiten im öffentlichen Verkehrsraum mit dem Bau eines Durchlassbauwerkes sowie dem Einbau von Asphalttrag- und Asphaltdeckschichten
Bauumsetzung in den letzten fünf Kalenderjahren, bzw. zur Sicherung des ausreichenden Wettbewerbs werden auch einschlägige Bauleistungen berücksichtigt, die mehr als fünf, maximal jedoch zehn Kalenderjahre, zurückliegen (§ 6 a Absatz 2 Nr. 2 VOB/A)
Von den benannten Kriterien nach 2). müssen alle erfüllt sein. Für das Referenzprojekt ist eine Auftraggeberbescheinigung einzureichen.
x) Nachprüfung behaupteter Verstöße
Nachprüfungsstelle (§ 21 VOB/A):
Landesdirektion Sachsen, Referat 39
Stauffenbergallee 2
01099 Dresden
Straßenbau,Brücken/ Tunnel (Bau),Wasserbau