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Deutschland – Technische Planungsleistungen für Verkehrsanlagen – Freianlagenplanung gem. § 39 HOAI und Verkehrsplanung gem. § 47 HOAI für den Eintrittsbereich - Entree Bergedorf-West

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Beschreibung

Das Quartier Bergedorf-West ist geprägt durch eine vielfältige Mischung aus Großwohnsiedlungen, Gemeinbedarfsnutzungen und Nahversorgungseinrichtungen, die sich rund um den zentralen Bereich des S-Bahnhof-Vorplatzes Nettelnburg und das angrenzende Einkaufszentrum konzentrieren. Bergedorf-West ist durch die Lage nördlich der S-Bahn-Haltestelle Nettelnburg sowie durch mehrere Buslinien gut an das übergeordnete Hamburger Verkehrsnetz angebunden. Des Weiteren durchlaufen Grünräume entlang der Bille und der S-Bahntrasse das Gebiet, die angrenzende Naherholungsmöglichkeiten schaffen. Dadurch ergibt sich eine wesentliche infrastrukturelle sowie freiraumplanerische Bedeutung des S-Bahnhof-Vorplatzes Nettelnburg zur Anbindung an die örtlichen Angebote. Derzeit ist der Bahnhofsvorplatz sowie weitere Bereiche des angrenzenden Einkaufszentrums gestalterisch und funktional durch negative Aspekte geprägt, wie u.a. der fehlenden Barrierefreiheit, Schwachpunkten in der Ausschilderung des ÖPNV, visuelle Dominanz der Großwohnsiedlung, mangelhafter Beleuchtungund stark versiegelten Flächen im Bereich der Verkehrsflächen. Weiterhin erscheint eine intuitive und ansprechende Orientierung für mit der S-Bahn ankommende Besucher ins Zentrum Bergedorf-West nicht gegeben. Die freiraum- und verkehrsplanerische Zielsetzung besteht darin, das Entree der S-Bahnstation und den angrenzenden Bereich entsprechend und auf Grundlage des Wettbewerbserbnisses für das Neue Quartierszentrum (s. 1.2.1) durch eine klare Strukturierung von Wegen und Sichtbeziehungen aufzuwerten, die Aufenthaltsqualität zu verbessern und eine sichere, komfortable Erschließung für Fuß- und Radverkehr sowie den öffentlichen Nahverkehr zu gewährleisten. Dabei sollen Grünflächen, Baumstrukturen und Aufenthaltsbereiche integriert, werden um das Quartierszentrum und den geplanten direkt nördlich angrenzenden Mobility Hub optimal anzubinden, eine sommerliche Beschattung zu schaffen und die Rad- und Fußwege mit bestehenden und geplanten Verkehrsachsen zu verknüpfen. Das Verfahren wird als Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb gemäß §17 VgV durchgeführt. Ausgeschrieben werden folgende Fachlose in definierten Stufen: LOS 1 – Verkehrsplanerische Leistung zzgl. Beauftragung und Koordination des Nachunternehmers sowie die fachliche Begleitung der Abrissplanung Stufe 1: Verkehrsplanerische Leistungen nach § 47 HOAI der LPH 1-3 Stufe 2: Verkehrsplanerische Leistungen nach § 47 HOAI der LPH 4-7 Stufe 3: Verkehrsplanerische Leistungen nach § 47 HOAI der LPH 8 LOS 2 – Freiraumplanerische Leistung Stufe 1: Verkehrsplanerische Leistungen nach § 34 HOAI der LPH 1-3 Stufe 2: Verkehrsplanerische Leistungen nach § 34 HOAI der LPH 4-7 Stufe 3: Verkehrsplanerische Leistungen nach § 34 HOAI der LPH 8

Amtliche Quelle

Quelle: TED - Tenders Electronic Daily (Publications Office of the EU)

Prüfen Sie alle Angaben stets in der amtlichen Bekanntmachung.

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