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Deutschland – Ausstattung und Ausrüstung für Strahlentherapie – Markterkundung - Imaging-System für Teilchentherapieanlage

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Beschreibung

Das Heidelberger Ionenstrahl-Therapiezentrum (HIT) (http://www.hitcentrum.de) behandelt seit 2009 jährlich etwa 750 Krebspatienten mittels Protonen-, Helium- und Kohlenstoffionenbestrahlung. Umfangreiche Modernisierungsmaßnahmen sind ab 2029 geplant, da mehrere wesentliche Systeme ersetzt werden sollen. Dazu gehören insbesondere: • Echtzeitsteuerung von Bestrahlungen und Bewegungen, • die klinische Bedienkonsole (Therapiekonsole) zur Durchführung und Dokumentation des Behandlungsablaufs, • das Patientenpositionierungssystem, und • das/die Bildgebungssystem(e). Die Entwicklung und Vorbereitungen für dieses Projekt wurden frühzeitig gestartet, da die Umrüstphase, während der keine Patienten behandelt werden können, so kurz wie möglich gehalten werden muss. Aus diesem Grund ist das Ziel, die Konzepte der bestehenden Anlage zu übernehmen, um technologische und terminliche Risiken im Projekt zu minimieren. Das Imaging-System unterstützt den Workflow der Teilchentherapieanlage, indem es die für die Positionsüberprüfung- und -korrektur erforderlichen Bilder bereitstellt und dazu die Bilddatenerfassung an definierten Bildgebungspositionen durchführt. Die Integration in den klinischen Workflow sowie das Zusammenspiel mit Bewegungsmanagement und Behandlungssteuerung im Behandlungsraum sind entscheidend für einen effizienten Ablauf. Daher ist es zwingend erforderlich, dass das Imaging-System sicher und effizient durch eine separat zu entwickelnde Steuerung angesteuert werden kann und die erforderlichen Schnittstellen für Betriebsarten, Bildaufnahme und -bereitstellung und Statusrückmeldungen bereitstellt. Beginnend mit einem Testaufbau im Jahr 2026 werden drei Imaging-System-Einheiten benötigt (geplante Lieferung: jeweils eine Einheit in 2026, 2029, 2030). Für die Entwicklung und den Test der Schnittstelle wird ein Simulator benötigt, der das Verhalten des Imaging-Systems bei Steuerbefehlen, Triggern und Statuswechseln nachbildet. Zusätzlich müssen die Wartung der gelieferten Produkte gemäß den gesetzlichen Vorgaben für Medizinprodukte und, wo zutreffend, die Verfügbarkeit von Ersatzteilen mindestens bis 2045 gewährleistet sein.

Amtliche Quelle

Quelle: TED - Tenders Electronic Daily (Publications Office of the EU)

Prüfen Sie alle Angaben stets in der amtlichen Bekanntmachung.

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